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SoooVital auf großer Fahrt!
Fränkische Schweiz 2008 Bericht
Eifel 2006 Bericht
Bodensee 2005 Bericht
Südtirol 2004 Die Senioren-Gymnastikgruppe des TSV 1848 Hungen machte sich munter auf den Weg zu einer herbstlichen Erlebniswoche nach Südtirol. Mit der Firma Bethke und „unserem Norbert", der uns mit altbekannter Sicherheit chauffierte, beladen mit allen möglichen Musikinstrumenten, extra angefertigten Liederbüchern, Badesachen, Wanderstiefeln, Kleidung für warmes- und gegen kaltes Wetter ging es los. In Kufstein hatten wir eine längere Rast um die schöne alte Stadt zu besichtigen, dann ging es weiter bei angenehmen Temperaturen in's Hotel Seeber nach Ratschings bei Sterzing. Am Abend fand noch eine kleine Vorstellungsrunde der 30 Teilnehmer statt bevor alles zur wohlverdienten Nachtruhe ging. Am nächsten Morgen ging es auf der Brennerautobahn nach Klausen wo wir unseren sehr liebenswerten Reiseleiter „Sepp" für die nächsten Tage begrüßen konnten. Auf der alten Brennerstraße fuhren wir durch kleine liebenswerte Ortschaften bis Bozen und weiter zu unserem Tagesziel, der Stadt Meran. Meran, früher ein bekannter Kurort für prominente Leute, hat seinen Weltstadtflair ein bisschen verloren aber sich noch viel von seiner Ursprünglichkeit und seinen alten Bauten bewahrt. Das glanzvollste ist zweifellos die Kurpromenade entlang dem Fluss Etsch mit dem wunderschönen Kurhaus und dem großen Park mit dem alten Baumbestand. Zu Mittag führen wir hinauf nach Dorf Tirol von wo man einen wunderbaren Überblick über die Weinberge und die sonnenbeschienene Ebene von Meran hat. Als krönender Abschluss ging es noch zu einem privaten Weinbauern zum törgeln, d.h. Wein trinken, Maronen und Walnüsse knabbern in angenehmer Runde. Am nächsten Tag schloss sich eine Untertagebesichtigung des Besucherbergwerks in Ridnaun am Schneeberg an, das höchstgelegene Silber-, Blei- und Zinkbergwerk Europas. Die Metalle wurden aus 2000 m Höhe in's Tal befördert und wurden für die Münzprägung benötigt. Im Museum war auch eine kleine Ausstellung über die größte Frau der Welt, in dieser Gegend geboren, deren Familienangehörige ihr nur bis zur Taille gingen. Nachdem wir die Strapazen dieser Bergleute gesehen haben waren wir froh, mit dem Bus auf den Jaufenpass gefahren zu werden. Aber das leckere Abendessen musste doch noch verdient werden - wir wanderten durch die Gilfenklamm aufwärts, die einzige Klamm der Welt, die sich durch weißen Marmor geschnitten hat, Am nächsten Morgen war das ideale Wetter für die Dolomitenrundfahrt, wir fuhren zum Grödner Joch mit Blick auf Sella und Cirspitzen, zur Kirche von Colfosco, zum Lagazoi und Col di lana, einem Berg, der im l. Weltkrieg bei den Kämpfen halb weggesprengt wurde, zum Pordoijoch. Dort konnte man eine kurze Wanderung machen oder mit der Seilbahn auf die Sella fahren in Richtung Boe-Spitze. Der Kreis um den markanten Sellablock schloss sich mit dem Langkofel, St. Christina, St. Ulrich und sehr zufrieden kehrten wir nach Hause zurück. Wie wir es schon gewohnt waren brachte der nächste Tag nach Nebelauflösung auch wieder schönes Wetter. Wir besichtigten Kastelruth wo gerade ein „Spatzenfest" in Vorbereitung war und fuhren mit der Seilbahn auf die Seiseralm. Eine kleine Wanderung zur Ritsch Alm war angesagt mit angenehmem Aufenthalt. Dann hatten wir noch die Freude von unserem Führer Klausen gezeigt zu bekommen, eine sehr schöne alte Stadt, die zwischen Berg und Fluss nur Platz hat für eine Straße und 2 Reihen Häuser, abhängig von Erdrutschen und Hochwassem, aber sehr liebenswert. Sterzing stand auch noch auf unserem Programm, eine wunderschöne historische Innenstadt mit Treppen und Giebeln, die sich zu einer ganz bekannten Einkaufsstadt mit italienischem Flair gemausert hat. Nach einem freien Nachmittag waren wir alle munter und gerüstet für unseren bunten Abend. Mit vielen Liedern (vor allem das „Rentnerlied" hat es uns angetan) Sketchen, Gedichten über Kartoffeln und Anderes feierten wir einen sehr unterhaltsamen langen Abend, unterstützt von den Musikanten und den Gastgebern mit Maronen, Walnüssen und Schinken. Überhaupt waren wir von der Tiroler Küche sehr beeindruckt die uns doch einiges Neue geboten hatte. Der letzte Tag gehörte der Stadt Bozen und der Bozener Weinstraße. Bozen, die aufstrebende und pulsierende Stadt im Norden, strotzt vor Temperament und Leben. Die anspruchsvollen Geschäfte laden zum Kaufen ein, der Gemüsemarkt quillt über von Angeboten an leckeren Dingen, überall wird gebaut. Wir fahren die Weinstraße entlang zum Kälterer See und bestaunen die endlosen Weinfelder und -Hänge. Im Trient machten wir einen sehr angenehmen Halt - die Tische wurden für uns unter den Weinreben gedeckt und wir wurden typisch italienisch bewirtet mitten unter den blauen und weißen Trauben. Schöner konnte es nicht werden deshalb mussten wir nach acht Tagen den Heimweg antreten. Dank der wunderbar vorgeplanten Reise von der Gymnastikgruppenleiterin Inge Jackl, der sehr harmonischen Gruppe und dem guten Reiseleiter ist alles wunderbar verlaufen und wir werden noch oft schmunzeln beim Anschauen der Bilder. Die ganze Gruppe freut sich schon auf die nächste Sooo-Vital Reise Ende Juni 05 an den Bodensee.
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